Electric Session eMobilität

Einen echten think tank aus Glas hatte vor kurzem Volkswagen in einem Tempelhofer Hangar in Berlin zum Thema e-mobility aufgebaut. Ich hatte die Freude, mich für ein paar Stunden darin zu tummeln und mich im Rahmen einer „Electric Session“ mal wieder mit der Zukunft des Automobils auseinander zu setzen. Für Volkswagen ging es dabei sicherlich darum zu schauen, inwieweit deren Denkrichtungen sich in unseren Gedanken schon spiegeln.

Mein Fokus: Soziale Netze, digitale Transformation und Mobilität. Neue Konzepte beruhen schließlich auf der grundsätzlichen Vernetzung und dem Ansinnen des einzelnen, sich gemeinsam mit anderen unter der Überschrift „mehr Nachhaltigkeit“ fort zu bewegen.

Interessante Denkanstösse dabei:

– Letztendlich leben wir leben in einer Zeit, in der das  bürgerliche Verständnis von „Mein“ und „Dein“ endet

– Ähnlich dem CO2-Footprint erfahren wir zukünftig mehr über die „verbrauchte Ressource pro Produkt“

– Status liegt heute nicht mehr im Produkt und dessen Demonstration (z.B. Autobesitz), sondern in der Demonstration der eigenen Vernetzung und Nutzung von Innovationen

In Gruppenarbeit schließlich folgten Fragestellungen abseits meines Terrains: Angenommen, Sie wären Ministerin und sollten einen Drei-Punkte-Plan erstellen – was würden Sie ändern? Mein bescheidener Beitrag: Radikal die Steuern senken für alle, die auf Carsharing setzen.

 


Rund zwei Stunden lang ging ein bunter Haufen Journalisten, Gründer, Geschäftsführer und Mobilitäts-Experten, moderiert von Katrin Seegers von der organisierenden Agentur rethink, dem Thema Zukunft der Mobilität auf den Grund. Meine Fortbewegung in Berlin mit dem ständigen Switchen zwischen unserem Auto, Fahrrad, S-Bahn und Carsharing ist jedenfalls unauffällig für die urbane Frau.

Danke für die Inspiration!

 

 

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